Den Vereinigten Staaten von Amerika kommt in der Weltgeschichte der letzten Jahrhunderte eine bedeutende Rolle zu. Maßgeblich beeinflusste die USA Politik und Wirtschaft weltweit.
Vor allem im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Amerikanische Kunst und Kultur zum Leitbild für den Rest der Welt.
Nachdem sich die Amerikanische Kunst lange Zeit stark am englischen Vorbild orientiert hatte und die wichtigsten Strömungen der frühen Moderne in Europa entwickelt wurden ( z.B. der Expressionismus in Deutschland und Frankreich oder der Kubismus in Frankreich ), wurden die USA zunehmend zu dem Ort, an dem sich neue Stile ( weiter- ) entwickelten und die Kunstwelt innovative Impulse fand. Zu den bekanntesten Stilrichtungen gehören die amerikanische Pop-Art ( Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, James Rosenquist ), die Performance Kunst oder die Psychedelische Kunst. Zahlreiche bedeutsame Künstler des 20. Jahrhunderts waren Amerikaner oder lebten im Laufe ihres Lebens in den USA. Dazu gehören: Keith Haring, Jackson Pollock, Tamara de Lempicka ( lebte zwischen 1939 und 1974 in den USA ), Cindy Sherman u.v.m.
Spricht man über die Amerikanische Kunst, darf natürlich auch nicht die Kunst der Völker amerikanischer Ureinwohner, die durch die europäischen Siedler zu einem Großteil vernichtet wurden. Da es die unterschiedlichsten Stämme gab, ist diese Kunst sehr vielseitig. Die Ureinwohner der USA fertigten hauptsächlich Schnitzwerke, Totempfähle, Kleidungsstücke oder kunstvoll verzierte Gebrauchsgegenstände wie Waffen oder Pfeifen an.