Traditionell bezeichnet der Begriff klassische Kunst nur die Kunst der griechischen Klassik, d.h. die griechische Kunstproduktion zwischen 480 v. Chr. und 323 v. Chr.
Im Allgemeinen erweitert man die Bezeichnung klassische Kunst jedoch auf die gesamte Antike Griechenlands und Roms, die Renaissance und Werke einzelner bedeutsamer Künstler wie z.B. Rodin oder Cézanne.
Klassische Kunst gilt als „zeitlos“ schön. Bei der Beschreibung klassischer Werke wird oft von Harmonie und „idealer Schönheit“ gesprochen. Die klassische Kunst der Antike ist vor allem wegen ihrer monumentalen Bauwerke und ihrer anatomisch korrekten Skulpturen, die Menschen mit „Idealkörpern“ darstellen, bekannt. Die klassische Kunst der Renaissance brachte vor allem Ölgemälde, die mit ihrer naturnahen Darstellung von Mensch und Natur beeindrucken, hervor.
Der Bildhauer Rodin ( 1840 – 1917 ) war in seinem Schaffen maßgeblich von der antiken Bildhauerkunst beeinflusst und wollte mit seiner Kunst die „Brücke zwischen gestern und morgen“ schlagen. Er gilt als ein wichtiger Wegbereiter der Moderne.