Die Epoche der Postmoderne schließt in den 1970er Jahren unmittelbar an die Moderne an. Klar ist die Abgrenzung trotzdem nicht. Kunstexperten diskutieren seit den 1980er Jahren darüber, welche Werke schon postmoderne Kunst, welche noch „modern“ sind. Die Epoche der Postmoderne hält bis heute an.
Die Postmoderne Kunst umfasst die unterschiedlichsten Strömungen. Im Allgemeinen lassen sich dennoch einige Tendenzen, die typisch für die postmoderne Kunst sind, festhalten. Zum einen ist das die Absage an das Innovationsstreben der Moderne mit einer Hinwendung zur Rekombination verschiedener schon vorhandener Stile. Darüber hinaus verklärt die Postmoderne Kunst die Vernunft nicht mehr, sondern versucht auch der menschlichen Emotionalität Rechnung zu tragen. Des Weiteren betont die Postmoderne den Pluralismus in der Gesellschaft und gibt den Glauben an eine absolute Wahrheit auf. Zudem ist die Postmoderne geprägt von einem Verlust an Gemeinschaftsgefühl.
Strömungen in der Postmodernen Kunst sind u.a. die Appropriation Art oder die Neue Wilde. Bei der Appropriation Art ( Cindy Sherman, Jeff Koons, Barbara Kruger ) schafft der Künstler durch das Kopieren eines Werkes ein neues Kunstwerk.
Die Neue Wilde ( Luciano Catelli, Siegfried Anzinger, Salomé, Elvira Bach ) ist eine Kunstrichtung, die durch dynamische Pinselführung und bunten Farben sehr lebensbejahend wirkt. Weitere wichtige postmoderne Künstler sind u.a. Yoko Ono, Gilbert and George, Jasper Johns und Gerhard Richter.